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Was macht ein Spengler?

Das Berufsbild des Spenglers hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die unterschiedlichen und zum Teil veralteten Berufsbezeichnungen deuten auf ein breites Spektrum des traditionellen Tätigkeitsbereiches hin. 


Der Flaschner stellte Haushaltsgegenständer aller Art aus Blech her wie Siebe, Wannen, Vasen und Kannen. Der Spengler fertigte damals Spangen für Pferdegeschirre oder Schmuckgegenstände als Metallfeinhandwerker her. Der Gürtler verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Pokalen, handgefertigten Gürtelschnallen und sakralen Gegenständen. Blechner fertigten Blechbüchsen und Karosserieteile. 
All dies gehört heute nicht mehr zum Arbeitsgebiet des Spenglers, obwohl er vieles davon handwerklich noch herstellen könnte.


Zu den zentralen Aufgaben eines Spenglers zählen heute:

  • Dachentwässerung: Montage von Dachrinnen und Fallrohren, um Regenwasser sicher abzuleiten.
  • Dach- und Fassadenbau: Eindecken von ganzen Metalldächern sowie das Verkleiden von Fassaden, Kaminen, Gauben oder Fensterbänken.
  • Metallbearbeitung: Biegen, Falzen, Schneiden, Löten und Schweißen von Materialien wie Kupfer, Aluminium, Zink oder Stahlblech.
  • Kunsthandwerk: Herstellung kunsthandwerklicher Gegenstände durch Schweifen, Bördeln, Treiben, Aufziehen und Poltern.


Die Arbeiten finden in der Werkstatt und auf der Baustelle statt, am Neu-, sowie Altbau. Da Metalldächer eine sehr lange Tradition haben, werden Spengler auch in der historischen Altbausanierung benötigt.
 

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